Episode Transcript
[00:00:00] Speaker A: Schön, dass ihr wieder dabei seid bei Germany Twelve Points, der ESC Podcast mit Alexander Schaaf und Katja Feller.
[00:00:08] Speaker B: Unsere Mission Wir wollen, dass Deutschland den ESC gewinnt. Bei uns bekommt ihr fachliche Analysen und Hintergrund immer auf den Punkt. Und ganz Keine Folge ist länger als 20 Minuten. Das ist unser Versprechen, damit ihr die Folge auch mal so zwischendurch am Bahnhof, auf dem Weg zur Arbeit, im Zug, wo auch immer ihr euch aufhaltet, auf kurzen Wegen zwischendurch hören könnt und die ganzen Sachen hier kompakt habt, aber trotzdem fachlich total tief.
[00:00:36] Speaker A: Ja, wir sind fast so schnell verschlungen wie eine Tafel Schokolade, um das mal so zusammenzufassen. Und ganz wichtiger Hinweis, Alex, Dankeschön, dass du das übernommen hast. Wir sind ja live mit unserem Podcast am 9. Mai auf der Landesgartenschau Neuss mit einem Live Podcast und genau eine Woche vor dem großen ESC Finale. Wir freuen uns, wenn ihr dazu kommt und wir mit euch eine coole Show produzieren können.
Alex.
[00:01:02] Speaker B: Ja.
[00:01:02] Speaker A: Katja, hast du eigentlich mal in unsere Kommentare reingeguckt, die wir von euch in der letzten Woche erhalten haben?
[00:01:10] Speaker B: Ein kleines bisschen habe ich tatsächlich reingelinst.
Tatsächlich wurde wieder viel diskutiert, um Wie kann man den ESC gewinnen, weil wir haben das Thema ja auch entsprechend gesetzt und da hat jemand geschrieben, dass Lena ja auch nur einen mittelmäßigen Song gebracht hat und sie überhaupt nur deswegen gewonnen hätte, weil Stefan Raab extrem viel PR in den anderen Ländern um Lena herum gemacht Und das war der einzige Kommentar tatsächlich, der das gesagt hat, dem das überhaupt aufgefallen ist. Aber das ist ja auch einer unserer
[00:01:39] Speaker A: ESC Erfolgskriterien, um tatsächlich einen Act erfolgreich zu machen beim Eurovision Song Contest. Ganz genau. Richtig erkannt.
Reicht natürlich nicht komplett aus. Aber für Lena hat das ja schon zugetroffen, weil sie hat einerseits einen Zeitgeist so ein bisschen geweckt, sie hat da Schwung in den lahmen Kasten reingebracht und so richtig gut war ihr Gesang ja auch nicht. Also tatsächlich ist das richtig, dass ein ganz wichtiger Faktor für den Sieg der PR Effekt war. Und in der PR und im Marketing nennt man das Ganze auch den Mer Exposure Effekt. Alex, erklär mal, was das ist.
[00:02:17] Speaker B: Der Mer Exposure Effekt sagt eigentlich das aus, dass Menschen in Entscheidungssituationen Sachen positiver bewerten, je häufiger sie ihnen begegnen. Also wenn wir sie, wenn wir zum Beispiel Lena ganz häufig im Radio hören, dann ist der Song schon vertraut und dann bewerten wir ihn automatisch tendenziell positiver. Wenn wir uns jetzt zum Beispiel entscheiden müssten im Voting, welche Songs finden wir gut.
[00:02:40] Speaker A: Ja, oder wenn man die ganz häufig im Fernsehen gesehen hat oder auch in Social Media gesehen hat, wenn dir das immer wieder eingespielt wird in den Feed und am Anfang mochtest du den Song vielleicht gar nicht oder die Person, aber du hast sie dann immer wieder eingespielt, hast sie jetzt 15 mal gesehen und irgendwann magst du das dann vielleicht doch, weil es dir immer wieder begegnet.
Und das ist auch der Werbeeffekt, weshalb jetzt zum Beispiel so ein Waschpulver wie Persil so viel Werbung streut. Es gibt da Studien darüber, dass man einen Werbespot, ich glaube, wie Viel Alex 30, 40 mal erst mal gesehen haben muss oder unbewusst ihm begegnet sein muss, bevor sich das überhaupt festgesetzt hat, diese Botschaft dahinter und der Spot. Und deswegen ist diese häufige Interaktion bzw. Diese häufige Begegnung auf allen möglichen Kanälen so wichtig, um ein Produkt oder auch einen Menschen, also in dem Sinne, bei der Musik ist es ja dann auch ein Produkt tatsächlich der Künstler mit seinem Song erfolgreich zu machen.
[00:03:37] Speaker B: Genau, die Jury und derjenige, der Zuschauer, der auf seinem Handy oder per Telefon voten darf, befindet sich genau wie bei einer Kaufentscheidungssituation ja auch in einer Entscheidungssituation. Welches der Produkte finde ich besser, für was stimme ich ab?
[00:03:55] Speaker A: Und dann ist es im Zweifel natürlich der Song, den du schon 200 mal in deinem Social Media Feed gehabt hast.
Und das Gleiche gilt übrigens auch für die Jury, weil wir haben ja diesen Effekt beim ESC, die sind ja auch alle bei TikTok und bei Insta und so weiter. Wir haben auch Rückmeldung übrigens aus dem Plattenfirmen Umfeld bekommen, dass den PR Personen unsere TikToks auch eingespielt wurden in den Feed.
Also die sind auch in diesen Situationen die Jury Leute. Und deswegen ist es eben wichtig für die internationale Jury. Also die muss auch beeinflusst werden, wie man das damals so schön mit loreen gemacht hatte. 2023 war das Alex, als sie gewonnen hatte, das zweite Mal. Ja, genau.
[00:04:42] Speaker B: Da haben sie ja den Anker ausgeworfen, dass Loreen der Favorit ist. Überall in der Presse war die Überschrift Favorit, Loreen, Favorit, Favorit, Favorit. Und das ist ja der Ankereffekt gewesen. Da können wir noch mal in einer anderen Folge eigentlich drauf eingehen, oder?
[00:04:57] Speaker A: Genau, diese Botschaft hatte sich überall festgesetzt und auch bei der Jury. Also man muss dann auch Stakeholder Management machen seitens der Plattenfirma und die Musikindustrie ist ja sehr, sehr vernetzt und man kennt sich untereinander. Das heißt, da ist dann viel Shaking Hands, viele Telefonate, weil man weiß ja dann ungefähr, wer da überall in den Jurys sitzt und die Leute lassen sich auch beeinflussen. In der Politik nennt man das dann auch Lobby.
Und das Ganze gibt es natürlich im Musikbereich beim ESC dann auch. Es ist ganz wichtig, weil Loreen hat ja letztendlich auch nur wegen der Jurypunkte gewonnen und nicht wegen der Zuschauerpunkte.
[00:05:36] Speaker B: Man kann da auf jeden Fall verschiedene Strategien fahren. Beeinflusst man eher die Jury? Beeinflusst man eher das Publikum, was halt auch zu dem Song passt am Ende, oder?
[00:05:45] Speaker A: Am besten natürlich beides.
[00:05:46] Speaker B: Ja, am besten natürlich beides. Ist auch immer eine Ressourcenfrage. Muss man natürlich auch immer sagen. Wie viel Geld habe ich jetzt übrig, um was zu machen?
[00:05:53] Speaker A: Absolut. Weil von alleine passiert das eben nicht. Da muss man schon ein bisschen was in die Hand nehmen. Also Geld kann eben auch bedeuten, dass du dir Leute engagierst, die halt die ganzen tiktoks und so weiter produzieren, weil das ist ja auch ein bisschen Arbeit. Das macht sich nicht von alleine. Grüße gehen raus an alle Social Media Manager und Content Creator.
So Alex, wir hatten ja noch einen anderen Kommentar in Bezug auf die Bild Zeitung.
[00:06:21] Speaker B: Genau. Es hat sich jemand echauffiert darüber, warum du denn ein Bild Premium Abo abgeschlossen hat. Das fand er überhaupt nicht gut und hat dann Das ist kein Niveau hier für mich mit Bild Premium. Da habe ich Das ist für mich Das passt mir nicht vom Niveau her.
[00:06:40] Speaker A: Ja, viele denken halt immer, die Bild, das ist halt nur irgendwie für Leute mit nix im Hirn außer Sägespän.
Aber tatsächlich ist es gar nicht so. Ich sage euch gerne, warum ich die Bild im Plus Abo habe. Übrigens, das ist jetzt keine Werbung, ich bezahle das selber. Mir ist es einfach wichtig, eine schnelle, übersichtliche Information zu bekommen, was Talk Abouts sind und wie Themen auch gedreht werden. Das fand ich ganz besonders spannend als natürlich Medienprofi und jemand, der das System Bild natürlich auch kennt und hinterschaut. Es ist nämlich eine Kunst, ein Thema so runterzubrechen, wie es die Bild tatsächlich macht. Das ist aufmerksam, stark, ist schnell verständlich und das ist nicht einfach. Man kann kompliziert erzählen, aber bring das mal so einfach und schmissig auf den Punkt. Und Medienprofis sehen das natürlich und bewundern das auch, was dahinter steht. Also die Leute, die da arbeiten, das sind jetzt keine dummen Leute, denn sie wissen ganz genau, wie sie schmissige Schlagzeilen produzieren können. Und ein vermeintlich schwaches Thema so herauszuarbeiten, dass es aufmerksamkeitsstark wird und dass es vor allem auch die Meinung der Menschen prägt, das ist wirklich der Wahnsinn. Das muss man erst mal schaffen. Die BILD hat das über Jahre lang erfolgreich gemacht, ist ein Massenmedium und sie schafft das halt immer wieder, die Medienlandschaft auch zu prägen, Alex Denn viele zu beeinflussen, also nicht nur die Menschen, die es am Ende lesen, also Rezipienten nennt man das Ganze, also die Konsumenten in dem Fall, sondern auch andere Medien. Das sind ja am Ende auch nur Menschen, die es lesen und die springen auf das Thema dann auf, auch mit diesem Spin und dre das genauso weiter. Da ist die BILD tatsächlich sehr, sehr erfolgreich drin, dass sie dann immer wieder zitiert wird, obwohl man natürlich nie so richtig weiß, ist das jetzt tatsächlich so dramatisch, wie die BILD das schreibt oder haben sie es dann eben nur dazu gemacht?
Das machen sie wirklich richtig gut. Und liebe BILD Zeitungsleute, Autoren, Reporter, die jetzt gerade zuhören, großen Respekt vor meiner Seite und ihr hört mein Lächeln da im Mikro, ich verneige mich.
[00:08:55] Speaker B: Tatsächlich hat die BILD ja auch einen großen Einfluss auf die Meinungsbildung in der Breite, aber das funktioniert ja gar nicht so, wie man sich das vorstellt, sondern da gibt es ja auch Influencer in dem Zusammenhang. Wie funktioniert dieses Zusammenspiel der Meinungsbildung?
[00:09:10] Speaker A: Ja, wir gehen mit euch heute mal hier im ESC Podcast etwas tiefer in die Kommunikations und Medienmaterie rein und tatsächlich wirkt hier das sogenannte Zwei Stufen Flussmodell nach oh Gott, hoffentlich spreche ich die jetzt richtig aus La Saasfeld, Bereelsen und Godet.
Das wurde tatsächlich schon Alex in den er Jahren aus einer groß angelegten Studie in Ohio im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen entwickelt. Das Zwei Stufen Flussmodell, das merken wir uns jetzt mal einfach und in den ER Jahren weiterentwickelt. Und das sagt eigentlich ganz einfach, dass die Meinungsbildung von Menschen auf unterschiedliche Art und Weise funktioniert.
Das erste Mal, man konsumiert Massenmedien also man liest Zeitungen, sieht was bei YouTube oder in den Nachrichten und nimmt ein Thema auf und bildet sich seine Meinung daraus oder übernimmt die Meinung, die dort präsentiert wird. Oder aber Variante B, man nimmt ein Thema und eine Meinung von, ich sage mal, Freunden und Bekannten auf, mit denen man persönliche Beziehungen oder Kontakte auch hat. Und das kann auch so ein bisschen übergeordnet sein. Also selbst wenn man die Nicht Persön kennt, Stichwort Influencer, aber mit denen geht man ja auch eine Art Beziehung ein. Und die Ergebnisse dieser Studie sagen jetzt, Menschen lassen sich viel stärker von persönlichen Kontakten beeinflussen als durch Massenmedien.
Das bedeutet, dass man der Meinung von Freunden ein stärkeres Gewicht gibt oder auch der Meinung von einem Influencer, dem man folgt, ein stärkeres Gewicht gibt und als Experte wahrnimmt, als jetzt das, was man in den Massenmedien sieht, Also Zeitung, TV und so weiter. Also das ist für dich immer wichtiger.
Menschen aus dem persönlichen Umfeld, persönlichen Kontakt, die du dann quasi als Meinungsführer wahrnimmst und auch diesem Raum zugestehst, weil du kannst ja immer Nö, das was du erzählst, ist Bullshit, ich sehe das anders.
[00:11:13] Speaker B: Aber das sind ja häufig Leute, von denen man auch glaubt oder von denen man selber glaubt. Die kennen sich mit dem Thema irgendwie ein bisschen aus.
Da können wir ja jetzt auch mal ein Beispiel bringen. Man hat vielleicht einen Automechaniker im Freundeskreis und der sagt zum Beispiel, das Modell XYZ, der neue Cupra, sag ich jetzt mal, ist ein richtig gutes Auto. Und das glaubt man dann natürlich eher, weil man weiß ja, vielleicht hat er einem schon mal in der Vergangenheit irgendwie mit einem Problem bei dem eigenen Auto geholfen und deswegen hat er für einen selber eine höhere Glaubwürdigkeit als Experte im Umfeld.
Aber die entscheidende Frage an der Stelle ist, woher hat der jetzt eigentlich seine Meinung?
Ein Auto wird ja jetzt auch nicht von allen mehreren tausend Automechanikern in Deutschland ausführlich getestet. Woher kann der jetzt seine Meinung herhaben? Die muss ja irgendwo herkommen. Und die Antwort lautet ja wahrscheinlich auch aus den großen Medien, wie zum Beispiel Autobild, Auto Motorsport, die das Auto intensiv getestet haben, was er dann gelesen hat und eben sich daraus entsprechend eine Meinung gebildet hat.
[00:12:16] Speaker A: Ja, aber du hast jetzt noch einen Punkt vergessen, Alex.
Vielleicht hat der sich dann ja auch irgendwo noch in Foren informiert Das kann sein.
[00:12:25] Speaker B: Aber wo haben denn die wiederum ihre Informationen her?
[00:12:28] Speaker A: Ja, wahrscheinlich dann auch aus irgendeinem Fachmedium, wo das intensiv getestet wurde, nach gewissen festgeschriebenen Kriterien. Das kennt man ja auch vom Dummy Test. Da gibt es dann halt festgeschriebene Kriterien, wonach getestet wird. Und das macht ja jetzt, ich sag mal so ein Automechaniker würde das ja jetzt nicht machen, dass man da gewisse Standards, die vergleichbar sind. Also es läuft am Ende dann doch wieder immer auf die großen Medien hinaus.
[00:12:53] Speaker B: Genau das ist das, was das Zwei Stufen Flussmodell eben sagt. Deswegen ja auch zwei Stufen. Die erste Stufe ist das Massenmedium, die zweite Stufe ist der Influencer. Und so funktioniert vereinfacht heruntergebrochen der Meinungsbildungsprozess. Und warum ist das jetzt für den ESC wichtig?
[00:13:11] Speaker A: Weil die BILD ein Massenmedium ist und für viele Menschen die Meinung prägt. Ob es jetzt Endkonsumenten sind oder Influencer, das spielt gar keine Rolle. Quasi Alle lesen das. Also auch viele, ich sage euch jetzt was viele Radiosender lesen das, viele Redakteure bei Radiosendern, die ja quasi auch diesen Meinungsbildner Status haben und die das dann weiterverbreiten auch noch mal. Und weil man den Moderator, der das erzählt, eben kennt, vertraut man dem und glaubt dem und nimmt diese Meinung von demjenigen auf, auch wenn man die BILD gar nicht gelesen hat.
[00:13:44] Speaker B: Ja, Katja, da raucht mir jetzt wirklich der Kopf. Ganz ehrlich, was glaubst du, wie es
[00:13:50] Speaker A: unseren Hörern euch da draußen geht? Sorry, dass wir euch heute hier so zuballern.
Kleine Anspielung auf den ESC, aber so ein bisschen Hintergrundwissen ist ja auch nicht schlecht, weil diese Mechaniken aus dem Kommunikationsumfeld wirken sich auf das Bewertungsverhalten von Jury und Publikum in anderen Ländern aus, nämlich die, die uns dann am Ende bewerten. Wir haben ja jetzt Gese Damit ein ESC Auftritt wirklich erfolgreich ist, reicht die reine Musikexpertise nicht aus.
Gute und durchdringende PR ist ein sehr wichtiges Erfolgskriterium. Und da kommen wir wieder auf den Kommentar vom Anfang drauf zurück. Es hilft vielleicht nicht immer, den ESC zu gewinnen, außer im Fall von Loreen. Aber gute PR kann verhindern, dass man auf dem letzten Platz landet.
[00:14:37] Speaker B: Apropos letzter Sarah Engels ist raus aus dem Charts. Katja vergangene Woche auf Platz 75 eingestiegen und diese Woche nicht mehr drin.
[00:14:47] Speaker A: Ja, es ist halt von Anfang an ein generischer Song gewesen, nicht wirklich was besonderes. Wir fanden den Auftritt von ihr aber toll, das hatten wir in den letzten Folgen gesagt, aber der Song ist halt trotzdem schwach und viele wussten das und haben das natürlich bei uns auch in den Social Media Kanälen entsprechend kommentiert. Wir stimmen euch da vollkommen zu.
Es wird ihr ja auch vorgeworfen, dass der Song zu abgekupfert klingt Alex zu sehr an Zyperns für Ego an 2018 erinnert und so weiter und so fort. Aber weißt du was, Alex? So richtig zusammengeklaut finde ich den Track gar nicht.
Wenn du mal einen richtig krassen zusammengeklauten Track hören willst, von dem wir wirklich einige hören und sehen werden beim ESC dieses Jahr leider, dann lass uns jetzt mal bei Schweden reinhören. Für mich klingt das tatsächlich wie das Beste aus den ERN, ERN und von heute.
[00:15:50] Speaker B: Das ist wirklich krass, Sag mal, wie der Song heißt.
[00:15:55] Speaker A: Gib einfach doch mal bei Google ESC und Schweden und 2026 ein ESC Schweden
[00:16:02] Speaker B: 2000 Ja, wir werden euch den Song natürlich auch verlinken in der Beschreibung, damit ihr euch den auch anhören könnt. So, jetzt finde ich den gerade tatsächlich.
[00:16:12] Speaker A: Das ist die Frau mit dem Mundschutz, Felicia, my System. So, das hören wir uns jetzt an.
[00:16:18] Speaker B: Reaction. Ah ja, hier ist es.
[00:16:22] Speaker A: Und was sagst du?
[00:16:24] Speaker B: Hallo, hallo, hallo sag ich erstmal.
Also es klingt für mich so, wie wenn David Guetta jetzt auch mal zum ESC gehen möchte mit einem Aufguss, wie du eben schon sagtest, aus den ERN in 2000 und das Beste von heute.
Also es klingt schon alles sehr bekannt, alles.
[00:16:45] Speaker A: Es ist wirklich jeder einzelne Beat, jede einzelne, also auch wie sie singt. Es ist original. Kennt man schon alles.
[00:16:52] Speaker B: Ein Sample irgendwie gefühlt von David Guetta,
[00:16:57] Speaker A: von irgendwem aus den ERN Trance. Man hat das Original alles schon mal im Einzelnen gehört und das ist jetzt für mich so ein Best of tatsächlich. Es ist schon krass, aber also großes Kompliment erstmal die Show. Wir haben uns jetzt gerade einen Auftritt vom Melody Melodiven Festivalen heißt das. Genau das haben wir uns angeschaut.
[00:17:16] Speaker B: Das ist der schwedische Vorentscheid. Müssen wir noch dazu sagen, was dieser
[00:17:20] Speaker A: schon wieder für eine Show hingestellt haben für den Vorentscheid, Das war schon wieder Wahnsinn. Und ganz ehrlich muss man sagen, man könnte ja echt Felicia nehmen und könnt die auf eine riesengroße Festivalbühne stellen mit Leuten davor und die würden alle kochen.
[00:17:35] Speaker B: Also das ist ein mega IDM Festival, was da abgerissen worden ist.
[00:17:40] Speaker A: Aber mal davon abgesehen, also komm Alex, das ist doch wirklich eine richtig zusammengeklaute Nummer, oder?
[00:17:45] Speaker B: Ja, das ist ein Aufguss von allem. Also wirklich jedes kleine Geräusch, hast du schon mal gehört, wirklich jedes Geräusch, was da drin ist
[00:17:55] Speaker A: und auch die Art, wie sie gesungen hat, das kennt man alles. Und das finde ich ehrlich gesagt ein bisschen heftig.
[00:18:05] Speaker B: Passt mir nicht so richtig Schweden sein, aber das zum Thema generisch.
[00:18:10] Speaker A: Aber die werden natürlich damit weit vorne landen, ganz klar. Erstmal, weil es von Volksgarant Schweden kommt und weil der natürlich sofort die Leute aktiviert, der Track. Also das geht schon ziemlich fett zur Sache. Aber bei mir stößt das tatsächlich sehr bitter auf, weil es halt nichts Neues ist, nichts Eigenes ist und das mag ich nicht. Nö, finde ich nicht gut beim ESC.
Das gibt halt der Wettbewerb nicht her und deswegen ist Schweden, sag ich dir ganz ehrlich, bei mir unten durch dieses Jahr.
[00:18:38] Speaker B: Ja, bei mir ist es auch unten durch. Ich stimme dir aber zu, dass es trotzdem relativ weit vorne landen wird, weil für den ESC ist es ja, wenn man auf die letzten Jahre guckt, dann doch irgendwie wieder ein bisschen was Neues zumindest. Also eigentlich auch nicht so wirklich, weil es gab ja immer IDM Beiträge.
[00:18:54] Speaker A: Die Zeit haben wir nicht mehr, weil die ist jetzt schon wieder abgelaufen. Wir haben ja immer nur 20 Minuten in unserem Podcast Germany.
Wir freuen uns, wenn euch diese besondere Folge, die jetzt mal ein bisschen anders war, weil wir ein bisschen auf Medientheorie eingegangen sind und Kommunikationstheorie trotzdem gefallen hat. Aber wir liefern hier bei uns im Podcast ja auch Hintergründe, weil wir wollen, dass Deutschland gewinnt. Wir freuen uns, wenn ihr uns abonniert, die Glocke drückt und auch wieder beim nächsten Mal mit dabei seid Beim Podcast
[00:19:25] Speaker B: Germany 12 Points, der ESC Podcast mit
[00:19:29] Speaker A: Alexander Scharf und Katja Feller.
[00:19:32] Speaker B: Tschüss.