Episode Transcript
[00:00:00] Speaker A: Alex, wie heißt eigentlich unser Podcast? Weißt du Das noch?
[00:00:03] Speaker B: Germany 12 Points, der ESC Podcast mit
[00:00:06] Speaker A: Katja Feller und Alexander Schaaf. Wir sind zurück.
Das war jetzt natürlich nur eine Frage mit Augenzwinkern und wir haben heute einen tollen Gast bzw. Eine tolle Gästin, die eigentlich unsere Geheimfavoritin war beim deutschen ESC Vorentscheid, nachdem wir sie auf der Bühne gesehen hatten. Vorher zugegebenermaßen haben wir sie gar nicht auf dem Schirm gehabt. Molly Su Hallo.
[00:00:40] Speaker C: Dankeschön.
Liebe Molly, ich freue mich.
[00:00:44] Speaker A: Schön, dass du hier bei uns im Podcast heute bist. Wir sprechen mit dir über Sex, Drugs und Rock' n Roll.
[00:00:51] Speaker C: Die normalen Themen.
[00:00:52] Speaker A: Die normalen Themen oder vielleicht auch einfach den ESC.
[00:00:56] Speaker B: Ich wollte gerade sagen, wir sind der ESC vor, habe ich doch gerade gesagt jetzt.
Wo bist du denn jetzt Am Geburtstag?
[00:01:04] Speaker A: Germany 12 Points. Aber vielleicht sprechen wir auch mit dir über Dieter Bohlen und die peinlichsten Momente.
Wir wollen Gossip von dir, Molly Gossip, Gossip, Gossip.
Über alles, was wir rausquetschen können aus dir. Wir haben allerdings nicht viel Zeit. Weißt du, wie lange unsere Folge geht jeweils?
[00:01:22] Speaker C: Molly Tatsächlich weiß ich nur, was angegeben wurde, wie lange wir ungefähr aufnehmen. Und das waren, glaube ich, bei mir In dem Chat 60 Minuten, ist das korrekt?
[00:01:32] Speaker A: Ich glaube, so lange werden wir nicht brauchen.
[00:01:35] Speaker C: Bis zu 60 Minuten.
[00:01:37] Speaker A: Ich glaube, so lange werden wir nicht brauchen, denn bei uns geht keine Folge länger als 20 Minuten. Und unsere Mission Wir wollen, dass Deutschland den ESC gewinnt. Und deswegen haben wir dich hier. Liebe Molly. Bei uns gibt es fachliche tiefe Analyse. Bei uns bekommt ihr tiefe fachliche Analysen und Hintergründe immer auf den Punkt. Und Alex, was wissen wir?
[00:02:01] Speaker B: Wir wissen, wie man den ESC gewinnt. Wir haben nämlich die Erfolgskriterien anhand unserer Tiefenanalyse vor drei Jahren aufgestellt und immer weiter erweitert. Aber das Ganze verpacken wir in Unterhaltung und Spaß und wir stellen auch Fragen, die sich keiner traut zu fragen.
[00:02:18] Speaker A: Genau, genau. Da kannst du neugierig sein.
[00:02:21] Speaker C: Ich bin gespannt. Ich bin sehr gespannt.
[00:02:25] Speaker A: Ja, liebe Molly, du kommst tatsächlich aus Norddeutschland. Das hat man in deinem Video auch gesehen. Aus Laboe.
Singst du nachher noch für uns eigentlich? Fällt mir grad ein.
[00:02:37] Speaker C: Also ich kann, Ich weiß nur nicht, ob es überschneidet. Ich bin sehr laut. Also wir können es ausprobieren, wenn es doof klingt, könnt ihr es halt rausschneiden.
[00:02:43] Speaker A: Das kriegen wir irgendwie geregelt.
Was glaubst du, Alex? Wissen alle, wo Laboe liegt? Weißt du, wo das ist?
[00:02:50] Speaker B: Nö, keine Ahnung.
[00:02:52] Speaker C: Also ich habe mir Mühe gegeben, es überall zu erwähnen, damit die Leute es ein bisschen mehr auf dem Schirm haben. Aber grob gesagt, das ist in der Nähe von Kiel, falls ihr das was
[00:03:00] Speaker A: sagt und direkt an der Ostsee direkt. Habt ihr das Video da eigentlich auch gedreht zu deinem Song?
[00:03:07] Speaker C: Ja, tatsächlich. Wir haben es direkt am Laboe Strand gedreht und es hat sogar der Bürgermeister geholfen, dieses Klavier mit an diesen Strand zu bringen mit einem Trecker. Also ganz Labeur involviert. Ja, also natürlich, Labo hat auch einen Trecker und der hat seine Leute aktiviert, damit die mit dem Trecker den Flügel an den Strand liefern. Das war Teamwork.
Super.
[00:03:31] Speaker A: Noch mal kurz zum Hintergrund, damit alle wissen auch wie der Song heißt. Liebe Molly, wie heißt er?
[00:03:37] Speaker C: Er ist Optimist in Klammern. Hahaha.
[00:03:41] Speaker A: Gut, das muss ja noch mal gesagt werden. Damit alle wissen, wovon wir reden, kann man sich auch gerne bei YouTube oder bei den anderen ganzen Plattformen, wie sie auch alle heißen, ansehen und anhören, um noch mal zu wissen, wie es geht. Und da kann man sich ja auch noch mal deinen Auftritt ansehen.
[00:03:56] Speaker B: Sehr zu empfehlen.
[00:03:57] Speaker A: Ja, sehr zu empfehlen. Sehr, sehr zu empfehlen. Du hast uns wirklich zu Fans gemacht und wirklich vom Hocker gerissen und die Sprache.
Ja, also wir waren wirklich sprachlos nach deinem Auftritt. Du hast uns da komplett gecatcht. Das war der Wahnsinn. Würdest du dich eigentlich selber als Rampensau bezeichnen, Molly?
[00:04:15] Speaker C: Das ist witzig, weil mir wurde die Frage kurz vorm ESC gestellt und da war ich oh je, was ist eine Rampensau? Also wie definiert man eine Rampensau? Und Jein, ich würde sagen, ich habe super viel Spaß auf der Bühne und ich versuche mein Bestes zu geben. Aber Rockstar Rampensau, dass ich jetzt da irgendwie Headbanging mache oder so, das wiederum nicht.
[00:04:35] Speaker A: Das passt. Also wenn wir uns jetzt Optimist ansehen zu dem Song, passt das ja auch nicht. Aber wie ist so deine restliche Musik, die du machst?
[00:04:44] Speaker C: Relativ ähnlich tatsächlich. Also es gibt ein paar mehr Upbeat Songs, also in die poppigere Richtung, aber es sind schon viele Popperladen auch dabei. Also ich liebe Balladen. Ich liebe emotionale Themen und Songs und verpacke die auch gerne in meinen eigenen Songs.
[00:05:02] Speaker A: So und jetzt machen wir erst mal Themenwechsel. Weil du von der Ostsee kommst, spielen wir jetzt mit dir ein schnelles Spiel, nämlich die schnelle Ostseewelle.
[00:05:12] Speaker B: Oh je, wir stellen Fragen. Entweder oder und du musst dich für eins entscheiden. Ganz schnell.
[00:05:18] Speaker A: Okay, die schnelle Ostseewelle.
[00:05:20] Speaker C: Los geht's.
[00:05:21] Speaker B: Los geht's. Nie wieder Kaffee oder nie wieder WLAN?
[00:05:26] Speaker C: Nie wieder Kaffee.
Also ich sag das, was ich nicht mehr haben will, richtig?
[00:05:31] Speaker B: Genau. OK, nie wieder Kaffee, Glamour Outfit oder Jogginghose?
[00:05:37] Speaker C: Jogginghose.
[00:05:39] Speaker B: Nur noch Sprachnachrichten oder nur noch Telefonate?
[00:05:42] Speaker C: Uh, nur noch Telefonate. Ja, ja, tatsächlich. Also Sprachnachrichten sind cool, aber ich könnte ja auch noch texten und dann hätte ich die Telefonate lieber.
[00:05:53] Speaker B: Ich würde auch eher texten. Backstage Chaos oder sterile Ruhe vor dem Auftritt.
[00:05:59] Speaker C: Ja, puh. Also ich hab auch die Stille im Chaos, deswegen finde ich Chaos irgendwie spannender.
Chaos.
[00:06:07] Speaker B: Immer fünf Minuten zu früh oder 20 Minuten zu spät.
[00:06:11] Speaker C: Immer fünf minuten zu früh zu spät sein ist mir ganz doll unangenehm.
[00:06:16] Speaker B: Genau das Gegenteil von uns.
[00:06:17] Speaker A: Katja Nein, natürlich nicht.
[00:06:22] Speaker B: Streiten wir Streitpferd habe ich nicht gesagt.
[00:06:25] Speaker C: Ich glaube, meine Freundinnen würden jetzt auch sagen, was redest du da? Du kommst oft zu spät. Aber es ist mir auch tatsächlich jedes Mal unangenehm, wenn ich es mir aussuchen dürfte, ob ich lieber zu früh oder zu spät komme, komme ich lieber zu früh.
[00:06:34] Speaker A: Okay, jetzt haben wir es rausgekitzelt.
Also eigentlich bist du dann doch zu spät. Bloß Dir ist es unangenehm und deswegen sagst du das, was dein Ziel ist zu erreichen, nämlich 5 Minuten zu früh kommen.
[00:06:49] Speaker C: Ja, wahrscheinlich kam ich sogar dann zu spät.
[00:06:57] Speaker A: Bonnie wir müssen dir eine Story erzählen. Wir müssen dir eine Story erzählen.
Der Alex und ich, wir haben ja zusammen studiert und wir hatten da auch immer so Gruppenarbeiten und die Gruppe hatte sich irgendwann beschwert, weil wir zu spät kamen.
Und weißt du, was wir dann gemacht haben? Wir haben, weiß ich, Termin war auf um elf gesetzt, Gruppenmeeting und für Alex und mich wurde das Meeting auf Uhr gesetzt.
[00:07:28] Speaker C: Ja, das war auch gerade mein Gedankengang. Also deswegen fünf Minuten zu spät und dann komme ich vielleicht oder zu früh, dann komme ich wahrscheinlich 20 Minuten spät.
[00:07:36] Speaker A: So und es hat aber funktioniert. Also es hat wirklich funktioniert. Wir waren dann pünktlich.
[00:07:41] Speaker B: Man muss dazu sagen, es ging eine lange Eskalation davor, weil wir sind immer und immer weiter zu spät gekommen. Es wurde immer später. Am ende waren es 40 Minuten, glaube ich.
[00:07:55] Speaker A: Du bist 40 Minuten zu spät gekommen.
[00:07:57] Speaker B: Nee, nee, nee, nee, nee. An dem Tag sind wir beide 40 Minuten zu spät gekommen.
[00:08:02] Speaker A: Ist ja auch egal.
[00:08:03] Speaker B: Wir haben das gelöst, als es dann eskaliert ist.
[00:08:09] Speaker C: Aber das ist wie mit Weckern in der Schule, oder?
Also ich hatte morgens auch immer Wecker. In der Schulzeit hatte ich auch sieben Wecker oder so, damit ich irgendwie aufgestanden bin. Sonst hätte ich es auch nicht geschafft. Ich hatte viel früher einen Wecker, als ich es eigentlich hätte haben müssen, damit ich irgendwie rechtzeitig den Bus kriege.
[00:08:25] Speaker A: Also du brauchst jetzt auch immer noch viele Wecker. Also ich glaube, ich brauche auch eine halbe Stunde bis dreiviertel Stunde, bis ich hochkomme.
[00:08:32] Speaker C: Ja, also bei mir dauert das auch ein bisschen. Nicht mal das Hochkommen, sondern das irgendwie wach werden. Also ich laufe dann so durch die Gegend und ich weiß irgendwie, was ich machen will, aber ich komme nicht dazu.
Das ist es eher. Ich bin ja, jetzt sollte ich mich anziehen, aber naja, dann dauert es irgendwie doch ein bisschen Time Management. Ich glaube, das ist bei zu spät kommen sowieso die Sache.
[00:08:55] Speaker A: So. Alex, du machst weiter.
[00:08:56] Speaker B: Machen wir weiter. Ich muss die Frage wiederfinden.
Kommen wir zum Frühstück. Süß oder herzhaft?
[00:09:03] Speaker C: Süß?
Tatsächlich so ein bisschen französisch angehaucht.
[00:09:10] Speaker A: Die Frage müssen wir aber stellen. Und Nutella.
[00:09:13] Speaker C: Ich liebe Nutella, aber ich habe eine Haselnussallergie. Aber trotz dessen, tatsächlich versuche ich ab und zu Nutella zu essen und meinen Körper zu überzeugen, dass ich nicht allergisch bin, Das Herz nicht so gut funktioniert, aber ich probiere es immer mal wieder.
[00:09:27] Speaker B: Wollen wir zum Urlaub kommen?
Berge oder Meer?
[00:09:32] Speaker C: Meer, Immer das Meer. Erstens kann ich die Berge sowieso nicht besteigen. Also ich bin keine. Mein Körper ist nicht dazu gemacht, irgendwo rumzuwandern. Und zweitens liebe ich das mehr.
[00:09:42] Speaker A: Geht mir auch so. Und weißt du, was witzig ist, Alex? Wenn du vom Meer kommst und ringsherum nur Flachland hast, dann wird schon Jeder Hügel, der 20 Meter hoch ist, wird als Berg bezeichnet, oder Molly?
[00:09:57] Speaker C: Ja, da stimme ich zu.
[00:09:59] Speaker A: Wir haben ja Hörer überall, also im Süden, im Norden, überall auf der Welt tatsächlich. Ich glaube, die Leute die jetzt wirklich im Bergland wohnen oder beziehungsweise in den Bergen wohnen, die lachen sich jetzt kaputt und drehen mit den Augen so nach dem Hä Das ist doch kein Berg. Das ist nicht mal ein Hügel. Das ist normal. Also normale Landschaft, das ist Flachland, wenn überhaupt. Die können das gar nicht nachvollziehen. Aber es wird tatsächlich in Norddeutschland wird Ein Hügel mit 20 Metern, wird ungelogen als Berg bezeichnet. Das ist kein Scherz. Das ist so unfassbar.
[00:10:34] Speaker B: Grüße gehen nach Norddeutschland, weißt du? Weißt du wirklich, Grüße gehen nach Grüße gehen nach Norddeutschland. Herrgott, was ist denn heute?
Was ist denn das für eine Folge? Heute kommen wir zur Küche selber kochen oder Sofa und Lieferdienst selber kochen.
[00:11:01] Speaker C: Ich komme beim Kochen immer sehr gut runter, deswegen. Ja. Und ich finde es ganz unangenehm, Leuten die Tür zu öffnen, die ich nicht kenne und dann zu Dankeschön, tschüss.
[00:11:11] Speaker A: Aber was wir im Vorgespräch schon rausgehört Du isst ganz besonders gern Sushi und du hast vor, das bald wieder zu essen.
[00:11:17] Speaker C: Richtig? Ja, eher nicht. Also eigentlich ist es wirklich so mein allerliebstes Essen, Aber jetzt verzichte ich kurzzeitig mal drauf.
[00:11:26] Speaker B: Kurzzeitig Betonung auf
[00:11:31] Speaker A: zum Du hast gerade eine Lebensmittelvergiftung mit Sushi gehabt.
[00:11:37] Speaker C: Lieber nicht nochmal.
[00:11:39] Speaker A: Das muss man auch nicht haben. Aber dir geht es ja besser, hast du uns vorher gesagt. Das merkt man ja auch. Du bist gut drauf und so. Super.
[00:11:49] Speaker B: Alex letzte Was ist schlimmer? Mikro kaputt auf der Bühne oder Text vergessen?
[00:11:55] Speaker C: Text vergessen. Ich habe eine laute Stimme. Also ich glaube, das würde ich eher noch hinbekommen.
Und Text vergessen ist schon sehr unangenehm, vor allem, wenn es der eigene ist. Aber beides passiert den besten.
Ist dir das schon passiert, den Text zu vergessen?
Jein. Also mir ist schon mal doch, aber nicht auf der Bühne kurz vorher mal beim Üben und dann dachte man sich oh Gott, wenn das jetzt auf der Bühne passiert, dann ist aber richtig furchtbar. Aber so richtig auf der Bühne noch nicht.
[00:12:24] Speaker A: Aber weißt du, wenn man nicht singt, fragt man sich gerade, wenn es auch der eigene Text Wie geht das? Also wie kann man seinen eigenen Text vergessen? Kannst du das erklären?
[00:12:33] Speaker C: Ja, es ist tatsächlich. Ich habe das jetzt auch beim ESC erst so richtig psychologisch verstanden, weil wir da vor Ort einen Mental Coach hatten. Und der hat mit uns über Blackouts gesprochen. Der war dann tatsächlich direkt so, weil ich das angesprochen hatte und meinte, das ist echt meine größte Sorge.
Und er meinte, dass es tatsächlich, wenn man es runterdrückt und nicht annimmt, wenn man aufgeregt ist und Stress empfindet und die ganze Zeit Nein, nein, nein, ich will das nicht empfinden und ich will jetzt gar keinen Stress haben, ich will nicht aufgeregt sein. Warum kommt diese Nervosität, dass der Körper dann einfach irgendwann so überreizt ist und so gestresst, dass man Blackout hat? Also dann verliert man einfach alles, ob es der eigene Text ist oder von jemand anderem. Der Körper kann dann in dem Moment halt durch diese Stressreaktion einfach nicht den Text finden. Deswegen, wenn ihr mal in einer stressigen Situation seid, einfach annehmen und durchatmen. Klingt einfacher, als es ist, aber es ist das Einzige, was hilft.
[00:13:24] Speaker B: Oder einfach den Chef anbrüllen geht auch
[00:13:28] Speaker C: einfach den Stress rauslassen.
[00:13:33] Speaker A: So. Also das heißt, du warst vor dem Auftritt dann auch nervös? Ganz schön extrem.
[00:13:38] Speaker C: Es war ja ewig her, dass ich meinen letzten Auftritt hatte.
Darüber habe ich tatsächlich auch so gar nicht gesprochen. Ich habe das ein bisschen verdrängt und war dann überall in den Medien auch so ein bisschen, Man wird als Profi angesehen, weil man einmal auf einer großen Bühne stand, als ich 14, 15 war und war dann so, naja, Leute im Fernsehen zu wissen, da gucken gerade irgendwie zwei Millionen Leute zu und es ist live und das ist schon eine andere Hausnummer. Das ist, glaube ich, ganz normal, dass man da auch aufgeregt ist.
[00:14:05] Speaker A: Ja, definitiv. Deswegen sagen wir ja immer, dass die Leute, die beim deutschen Vorentscheid bereits antreten, die müssen für die Bühne, für die Live Situation gewappnet sein. Und zwar nicht nur für die deutsche Bühne beim Vorentscheid, sondern eigentlich muss man ja schon direkt draufgehen mit der Situation, hey, ich trete hier eigentlich jetzt schon vor gefühlt 166 Millionen Zuschauern an, weil das ist ja das, was dann daraus folgen würde, wenn man dahin fährt.
[00:14:33] Speaker C: 100 Prozent.
[00:14:33] Speaker A: Wie siehst du das? Siehst du das auch so?
[00:14:35] Speaker C: Ich sehe das sehr ähnlich. Also ich glaube, diese Zahl kann man tatsächlich gar nicht so richtig greifen. Also ich glaube, niemand kann sich 160 oder 166 oder wie viele Millionen vorstellen, aber man sollte auf jeden Fall die Bühne, die ja auch schon deutlich größer ist im Augenfeld behalten. Also ich weiß ja zum Beispiel, Bela hatte da seinen allerersten Auftritt jemals und das fand ich schon echt so Hut ab, dass man da direkt seinen allerersten Auftritt hat, ist schon krass.
Und wenn dann der zweite Auftritt Wien gewesen wäre, wäre auf jeden Fall sehr verrückt. Und ich glaube auch mental gar nicht so einfach.
Und da habe ich mich auch sehr viel mit beschäftigt und deswegen auch diese Chance, mit dem Mental Coach zu reden, direkt genutzt. Und hey, wenn du irgendwelche Tipps für mich hast, dass man eben Nervosität runterschrauben kann und so weiter, hab mit dem Meditation gemacht und das einfach versucht in den Griff zu kriegen, dass man eben nicht so nervös ist.
[00:15:29] Speaker A: Wie war das dann nach deinem Auftritt? Du warst ja als letztes an der Reihe und es wurde dann gesagt, im deutschen Finale hieß es Sarah Engels fährt nach Wien. Was hast du da gefühlt in dem Moment?
[00:15:42] Speaker C: Tatsächlich trotzdem Freude. Also ich habe mich für sie gefreut, ich habe mich über die Erfahrung gefreut, aber natürlich war man auch enttäuscht, weil es ist total eigenartig, was der Körper so macht. Die Hoffnung bleibt wirklich bis zum Ende, auch wenn man schon als die drei, also meine Wenigkeit, Wavy Boy und Sarah auf der Tafel standen und als Sarah als letzte kam, war mir schon im Hinterkopf bewusst, okay, das ist eine riesen Reichweite. Die Chance ist sehr gering, da jetzt wirklich diesen Telefonentscheid auch zu gewinnen. Aber trotzdem hat man bis zum Ende gehofft und war dann natürlich auch enttäuscht.
Aber wenn man da mitmacht, ist es eine Show, dann muss man auch ein guter Verlierer sein und gut ist diesmal nichts geworden.
[00:16:23] Speaker A: Alex kannst du noch mal wiedergeben, wie das für uns war, der Auftritt, als wir den im Fernsehen gesehen haben?
[00:16:29] Speaker B: Katja bei uns war das ja so, wir hatten tatsächlich, als wir dich gehört haben, Molly Su tatsächlich schon damit gerechnet, dass du auch den Vorentscheid gewinnen wirst und waren dann auch überrascht von Sarah Engels. Also zum Teil natürlich auch nicht überrascht, weil sie eben, wie du schon sagtest, ja die Popularität auch über Instagram und die Fans mitbringt, die dann natürlich auch für sie abstimmen.
Aber wir haben dich tatsächlich in dem Augenblick, nachdem wir den Live Auftritt gesehen haben, tatsächlich ganz vorne gesehen und waren dann tatsächlich überrascht von der Entscheidung.
[00:16:59] Speaker A: Wir hatten tatsächlich Gänsehaut,
[00:17:03] Speaker C: das freut mich
[00:17:04] Speaker A: sehr und ich hatte Ja, eingangs schon gesagt, wir hatten dich eigentlich gar nicht auf dem Schirm, weil man hatte ja zuvor nur diese Ausschnitte gesehen beim ESC und von diesen Ausschnitten her, kann das sein, dass dein Song noch mal verändert wurde?
[00:17:21] Speaker C: Ne, tatsächlich nicht, Aber wir haben ganz bewusst einen anderen Ausschnitt gewählt und nicht das Ende jetzt oder irgendwie so. Wir haben ein bisschen an dem Song gearbeitet, hinten weg. Also wir dachten, wenn das jetzt. Wir haben ihn eingereicht und gemacht und gesagt, wenn das jetzt wirklich zum Vorentscheid kommt, dann arbeiten wir da auch noch irgendwie dran und haben hintenrum noch den Chor hinzugefügt, ein paar Violinen. Aber das war auch die Version, die dann veröffentlicht wurde.
Und wir haben uns aber irgendwie auch gedacht, dass wenn man diese Kopfstimme nimmt und nur dieses kleine Snippet, dass man ein bisschen unterschätzen könnte, was da vielleicht noch an Stimme kommt, weil es ist ja schon noch mal was anderes nachher.
Genau, das war schon irgendwie auch ein bisschen gewollt. Lieber unterschätzt als überschätzt, weil du hattest
[00:18:06] Speaker A: da ja einen rausgeballert. Genau die Punkte, die du jetzt so sagst. Wir haben ein bisschen noch dran gearbeitet. Also genau, man muss noch sagen, das Snippet kam glaube ich am ersten 4 Februar raus, kann das sein? Oder 30. Januar irgendwie so um den Dreh war das. Das hatten wir auch direkt gesehen und dachten so, hat uns jetzt ehrlich gesagt nicht vom Hocker gerissen. Wir sind immer ehrlich mit den Künstlern. Hat uns wirklich nicht vom Hocker gerissen. Du warst relativ weit unten bei uns auf der Liste und dann standst du da auf der Bühne und dann baute sich der Song immer weiter auf mit den Violinen, mit dem Chor und es war der Knaller. Also es war wirklich toll.
Ich wiederhole, Alex, der gesagt Ich habe ESC Vibes.
[00:18:51] Speaker B: Ja, da hatten wir sogar einen Clip draus gemacht auf Social Media.
Boah, es ist so spannend mit dir, Molly, Aber wir müssen echt auf die Zeit gucken. Jede Folge hat nur 20 Minuten. Also wir müssen jetzt auch zum Ende kommen tatsächlich für die Folge.
[00:19:07] Speaker A: Ach weißt du was, Ich bin jetzt mal wieder. Ich breche mal wieder das Format. Wir brechen hier zwar ab, Molly, aber wir machen einfach spontan noch eine zweite Folge im Anschluss mit dir, weil ich will noch so viel fragen und wir müssen ja noch zu Dieter Bohlen kommen, hatten wir versprochen direkt am Anfang.
Also für alle, die noch weiterhören wollen, dieses coole Interview mit Molly Su Bleibt dran. Und natürlich zum Abschluss noch der Wir sind am 9. Mai auf der Landesgartenschau in Neuss mit einem Live Podcast Germany 12 Points. Kommt gerne mit dazu. 9. Mai in den Kalender eintragen. Wir freuen uns, wenn ihr live im Publikum dabei seid. Und Molly Alex. Bis gleich.