Episode Transcript
[00:00:00] Speaker A: Ihr Schnuckis.
Germany 12 Points, der ESC Podcast mit Alexander Schaaf und Katja Feller für euch alle da draußen zwischen Buxtehude, Görlitz und Bart Tölz, die Bock auf Eurovision haben, Spaß und auch gerne mal so ein bisschen tiefer in die Materie einsteigen wollen. Dafür sind wir da.
[00:00:19] Speaker B: Wir haben hier die zwei coolsten Gäste der Welt heute bei uns und wir kommen direkt zum Punkt, denn wir haben keine Zeit. Dieser podcast geht maximal 20 Minuten. Ihr könnt ihn überall zwischendurch mal flott hören, ob an der Bushaltestelle oder auf dem Weg zur Arbeit.
[00:00:33] Speaker A: Alex, wir müssen uns beeilen. Du bist so ein bisschen langsam auf der Brust, denn ich glaube, unsere Gäste, die haben schon die Stoppuhr in der Hand. 20 Minuten, das ist nicht so lang. Marti Fischer und David Mirtex Darus, herzlich willkommen im Podcast. Germany 12 Points, der ESC Podcast. Ravenski.
[00:00:54] Speaker C: Hallöchen.
[00:00:55] Speaker D: Bühne explodiert, da sind wir.
[00:00:58] Speaker C: Guten Abend.
[00:00:59] Speaker A: Das war jetzt, oder habt ihr das eingespielt?
[00:01:02] Speaker C: Wir sehen uns, wir haben immer so eine kleine Crowd hier im Studio hinter.
[00:01:06] Speaker A: Uns, 1000 Leute, eure Fangirls und Fanboys. Ja, so, ihr kriegt jetzt, pass auf, einen Applaus. Kriegt jetzt einen ganz fetten Applaus. Achtung.
[00:01:20] Speaker C: Hammer.
[00:01:22] Speaker D: Wir wissen gar nicht, wohin mit uns.
[00:01:24] Speaker A: Also das du, Raganski, Marti Fischer und David Meertek. Starus Schak, habe ich das richtig ausgesprochen? Aus Berlin. Wie wird es dann richtig ausgesprochen?
[00:01:34] Speaker C: Starosiak.
[00:01:35] Speaker A: Starosiak. Also du bist dann doch aus Polen.
[00:01:38] Speaker C: Meine Eltern.
[00:01:39] Speaker B: Ja.
[00:01:39] Speaker A: Ach, deine Eltern, okay. Ich dachte, das wäre immer nur so was Ausgedachtes. Okay, Also da ist was Polnisches in dir drin. Der Knoblauch Putz, deine Adern sozusagen. Wo seid ihr jetzt eigentlich? Seid ihr in Berlin?
[00:01:54] Speaker C: Wir sind in Berlin, ja.
[00:01:55] Speaker D: In Berlin.
[00:01:56] Speaker C: Ist das Mitte, oder?
[00:01:57] Speaker D: Ja, das ist Berlin Mitte. In meinem schnuckeligen Studio.
[00:02:00] Speaker C: Ach, nicht so bescheiden.
[00:02:02] Speaker A: Wie ist euer Setting? Lümmelt ihr da auf irgendeiner Couch ein Bockbier in der Hand? Wie müssen wir uns das vorstellen?
[00:02:06] Speaker D: Ne, wir sitzen richtig unbequem nebeneinander bei mir vor einem einzigen Mikrofon.
[00:02:11] Speaker C: Auf Hockern.
[00:02:12] Speaker D: Ja, genau, auf Hockern, wo noch ein Kissen drauf muss, damit es nicht so unbequem ist am Gesäßknochen.
[00:02:16] Speaker C: Und meine Matcha ist auch schon so gut wie leer. Also deine Matcha Matcha Matjes Getränk.
[00:02:24] Speaker D: Typisch polnisch.
Wir trinken das bei uns so, Matjes.
[00:02:30] Speaker A: Mit Wodka einmal durchgemixt durch den Mixer.
[00:02:35] Speaker D: Und dann da kommen die Säfte erst richtig in Balum.
[00:02:37] Speaker C: Das ist Heimat.
[00:02:39] Speaker A: Ja, das braucht ihr. Ihr wollt ja nach Wien zum ESC. Deswegen seid ihr auch bei uns im richtigen Podcast, denn wir wollen, dass Deutschland den Escape gewinnt. Das ist unsere Mission hier beim Podcast.
[00:02:54] Speaker C: Ich dachte auch, als du vorhin das Intro gemacht hast, das klingt ja nach dem 16. Mai, als du angefangen hast zu sagen, Germany 12 Points.
[00:03:01] Speaker D: Ja geil. Man dachte schon, man ist bereits da. Es ist geschafft. Man kann jetzt wieder zurück ins Bettchen.
[00:03:08] Speaker B: Ihr habt schon gewonnen, aber vorher müsst ihr erstmal durch den deutschen ESC Vorentscheid in Berlin. Da müsst ihr jetzt erstmal durch. Am 28. Februar ist das. Geht euch denn da schon die Muffe?
[00:03:20] Speaker D: Ja, so ein bisschen. Also jetzt, wo alle möglichen Leute, die uns interviewen möchten und es auch tun, uns genau danach fragen. Umso mehr wird mir schmerzhaft klar, dass es kein zurück gibt.
[00:03:32] Speaker C: Ich glaube, jetzt wird es ernst langsam.
[00:03:35] Speaker A: Alex und ich, wir sind natürlich ESC Fans, ganz klar. Wie vermutlich alle oder fast alle, die von euch da draußen uns gerade so an den Lippen kleben. So, wir wollen euch jetzt beide kennenlernen oder euch alle kennen. Euch alle. Jetzt komme ich selber nicht klar. Wir alle wollen euch auch noch die Fans.
[00:03:55] Speaker D: Wie viel ist man in so einem Körper?
[00:03:57] Speaker A: Die unsichtbaren Fans und die Silberfischchen im Bad.
Wie das sind doch, die tun euch nichts.
[00:04:05] Speaker C: Die leben da.
[00:04:08] Speaker B: Die wollen einfach nur leben.
[00:04:10] Speaker A: 60 seconds ragatsky für Dummies. Das sind wir ja fast alle. Da es euch als du ja auch noch gar nicht so lange gibt, außer privat, da kennt ihr euch schon ein bisschen länger. Also Alex, mach mal die Stoppuhr an. 60 Sekunden.
[00:04:25] Speaker B: Ja, ich mach Tic Tac Geräusche. Tic Tac.
[00:04:27] Speaker D: Da stellt sich wieder eine Frage. Aber was passiert in diesen 60 Sekunden? Kriegen wir einen Einspieler oder müssen wir dann selber sprechen?
[00:04:33] Speaker A: Ja, den Einspieler, den macht ihr jetzt spontan. 60 seconds Ragatzki für Dummies.
[00:04:40] Speaker C: Hi, wir sind Ragatzki und wir machen eine Dolce Vita Blogparty. Was?
Polnische Beats treffen auf Italo Disco und gemeinsam wird eine Riesenparty auf die Bühne gebracht.
[00:04:53] Speaker A: Es tut mir leid, ihr seid ja der Wahnsinn. Das war jetzt tatsächlich nicht abgesprochen, da merkt man eure Qualität. Spontanität ist alles. 60 Seconds Ragazki für Dummies ist so. Alex, Stopp die Zeit. 60 Sekunden. Ihr kriegt Fragen ab jetzt erklärt Oma.
[00:05:11] Speaker C: Ragatzky in einem Satz Dolce Vita Blogparty Punkt.
[00:05:15] Speaker A: Italop ist für mich Religion. Das aber jetzt sehr kurz.
[00:05:23] Speaker C: Ja, nochmal. Okay, Italo Pop ist für uns die halbe Miete.
[00:05:27] Speaker D: Ja, mein Gott, das ist ja schon, der Satz steckt ja schon. Was sollen wir denn da machen Manchmal Nektar.
[00:05:34] Speaker A: In eurem ESC Track Ciao Ragatzki ist.
[00:05:37] Speaker C: Folgende Philosophie versteckt, das Ganze noch mal von vorn laufen zu lassen.
[00:05:43] Speaker A: Ja, David Marty Fischer hat folgende drei Macken.
[00:05:47] Speaker C: Er ist immer pünktlich, er ist perfektionistisch und das sind eigentlich alles Stärken, aber.
[00:05:53] Speaker D: Mir fällt gerade keine Macke ein.
[00:05:56] Speaker C: Er lässt sich leicht ablenken.
[00:05:58] Speaker A: So jetzt Marty David Starosczak, Hab ich das jetzt richtig ausgesprochen? Starosak Betonung auf dem O. David Starosczak hat folgende vier Macken.
[00:06:13] Speaker D: Viel zu lustig.
[00:06:18] Speaker A: TikTok, TikTok, komm, zack, zack, zack.
[00:06:20] Speaker D: Ne, geht nicht mit mir. So schnell geht das nicht. Ich lass mir gerne Zeit im Leben. Von daher 60 Sekunden.
[00:06:25] Speaker E: Schade.
[00:06:28] Speaker A: Manchmal sind die auch ein bisschen länger, die 60 Sekunden ESC Überlebenskit. Eine Sache, die ihr nicht einpackt.
[00:06:34] Speaker D: Eine Sache, die ihr nicht einpackt.
[00:06:36] Speaker C: Frühstück.
[00:06:37] Speaker A: Euer Bandname wäre eine Dönerbestellung. Wie heißt der?
[00:06:41] Speaker C: Ragazzaziki mit Schaf.
[00:06:46] Speaker A: Okay, und wenn ich den ESC gewinne.
[00:06:49] Speaker C: Dann fahren wir nach Wien. Also nochmal, ne, Den ESC, wenn ihr.
[00:06:54] Speaker A: Den gewinnt in Wien.
[00:06:55] Speaker D: Ja, habe ich dann auch gemerkt beim Sprechen.
Wenn wir den gewinnen, machen wir Urlaub.
[00:07:01] Speaker A: In Polen und dann feiert ihr mit ganz Polen und Deutschland zusammen. Ciao Ragatzki.
[00:07:07] Speaker D: Absolut. Die Party wird niemals enden.
[00:07:10] Speaker A: Das hoffen wir. Könnt ihr euch das vorstellen, dass das ein Sommerhit wird?
[00:07:13] Speaker D: Für das war es ja eigentlich von mir mal erdacht. Also als ich mit dem Track schwanger ging, habe ich direkt das Bild gehabt von ganz vielen zig zehntausenden Leuten, die vor der Bühne auf und ab hüpfen zu genau diesem Track.
[00:07:26] Speaker A: Wir drücken euch die Daumen und Alex, der scharrt jetzt schon mit den Hufen. Du hast nämlich auch noch Fragen.
[00:07:32] Speaker B: Ja, es geht weiter. Es geht weiter. Der NDR hat. Oh Gott, es geht direkt weiter.
[00:07:38] Speaker D: Man kann sich ja gar nicht ausruhen.
[00:07:42] Speaker B: Der NDR hat ja die Häuptlingskrone an den SWR abgegeben, um neue Impulse für Deutschland beim ESC zu schaffen. Wie habt ihr euch beim ESC beworben? Wie funktioniert das?
[00:07:52] Speaker D: Genau, Ich weiß noch, dass quasi, ich kann mich noch erinnern, dass ich mit meinen Ansprechpartnern von Universal bei Universal saß und dann haben die sag mal, wie sieht es dieses Jahr eigentlich aus mit ESC Teilnahme oder Bewerbung? Und da habe ich weiß ich nicht, vielleicht machen wir mit Ragatzky. Dann habe ich David angerufen, Hey, sag mal, wollen wir uns da, wollen wir da Ciao Ragatzky einreichen? Und dann hat David Klar, warum nicht?
Und so kam das. Mehr war es nicht. Dann haben wir Monate nichts gehört, übertrieben gesagt jetzt.
Und auf einmal hieß es Ihr seid übrigens in so einer ersten Vorauswahl dabei. Wir melden uns dann im Dezember.
[00:08:29] Speaker A: Tschüss.
[00:08:30] Speaker C: Und das war's dann auch.
Aber man muss vielleicht auch dazu sagen, wir haben uns ja das Jahr davor auch schon beim ESC beworben, allerdings mit einem anderen Track, aber mit dem gleichen Projekt. Und für uns war irgendwie klar, wenn wir Ragatzky zur Welt bringen, um bei deinem Bild zu bleiben, dann muss es eine große Bühne sein, weil da gehört irgendwie die Vision hin.
[00:08:49] Speaker A: Ich finde das toll, Vision zu haben.
Leben macht dann viel, viel mehr Spaß. Aber wie weit ist denn da eigentlich der Vorlauf? Weil wenn man da nichts mit zu tun hat mit dem, was im Hintergrund passiert beim ESC, Also wann wurdet ihr das erste Mal gefragt? Habt ihr Bock auf ESC?
[00:09:04] Speaker C: November oder so, vielleicht sogar September?
[00:09:07] Speaker D: Ja, eher so September, ja.
[00:09:08] Speaker C: Im Dezember am dritten kam dann die.
[00:09:11] Speaker D: Nachricht und dann wurde dann was ab da einfach nur noch rasant. Dann hieß es dann So ja, am 12. Machen wir so ein Artist Day.
Ich weiß gar nicht, ob ich das alles erzählen darf, aber ist egal, es ist ja alles gelaufen.
[00:09:23] Speaker A: Jedenfalls, du darfst hier alles erzählen. Es hört dir.
[00:09:28] Speaker D: Genau, lock mich schön in deinen Lebkuchen.
Und auf jeden Fall mussten wir dann in Windeseile irgendwelche Leute zusammensuchen, die mit uns dann noch ein Musikvideo drehen und überhaupt mal so ein. Also ich wollte gerade sagen Konzept herstellen, weil David hat ja von Anfang an, als ich ihm die erste Songskizze von Ciao Ragatzky geschickt habe, Juni 24, da hat er schon seine Pitchdecks erstellt, wo schon alles vorbereitet war.
[00:09:53] Speaker C: Ja, man muss genau. Also ich mach das beruflich. Ich bin Creative Lead in einer Agentur, Das heißt, diese ganze visuelle Geschichte kam dann irgendwie superschnell, weil das Thema das einfach so gut hergibt.
[00:10:05] Speaker A: Das klingt alles sehr spannend, was ihr erzählt habt.
[00:10:08] Speaker D: Das ist es auch.
[00:10:09] Speaker A: Ja, Marti, jetzt sind wir trotzdem so ein klein wenig überrascht, weil du warst doch früher eigentlich gar kein ESC Fan. Wie kommt es, dass du jetzt da hin willst?
[00:10:17] Speaker D: Doch, doch, ich war schon immer. Eigentlich hat mich das fasziniert, was jedes Land da so aufs Tableau bringt. Ich war nur ein bisschen brastig, dass wir beim ersten Mal der Bewerbung nicht genommen worden sind. Und ich glaube, das hat sich dann entladen in diesem Video, was du gerade ansprichst.
[00:10:32] Speaker C: Ich glaube, das ist vielleicht so was, was man vorhin unter die Kategorie Macke packen könnte, dass Marti da manchmal in.
[00:10:39] Speaker D: So eine Abwehrhaltung dann impulsiv, manchmal ein bisschen emotional. Aber man arbeitet ja an sich. Oder wie meine Oma sagen wü Aus Ansichten werden Einsichten.
[00:10:48] Speaker A: Oh, ganz weise Sprüche. Das ist gut.
Wie sieht dann eigentlich eure Bühnenshow aus? Wie weit seid ihr dann in Vorbereitungen? Uff, ist ja nicht mehr so lange.
[00:10:59] Speaker C: Ja, das merken wir auch.
[00:11:01] Speaker B: Die Uhr tickt, der Finger in die Wunde gelegt.
[00:11:04] Speaker A: Wir würden auch kommen und die Nebelmaschine halten. Wenn ihr noch Leute braucht, die da irgendwie an der Bühne irgendwie mit Tüchern wehen oder so, stehen wir euch gerne zur Verfügung.
[00:11:15] Speaker D: Ja, super gerne. Es müsste dann am Bühnenrand stattfinden, weil mehr als sechs Leute dürfen nicht auf die Bühnen.
[00:11:20] Speaker C: Wir können, glaube ich, schon mal verraten, dass wir auf jeden Fall Tänzerinnen dabei haben werden. Das Bühnenbild, das festigt sich jetzt auch so langsam. Wir hatten halt so ein paar Ideen.
Das ist das Spannende. Was ist es denn jetzt?
[00:11:34] Speaker D: Was ist es? Das ist jetzt wie bei Pulp Fiction, wo sie den Koffer aufmachen und es leuchtet einfach nur goldgelb.
[00:11:38] Speaker A: Ja, also ein Sonnenschirm liegen, dann die Adria, also Wasser. So was stelle ich mir vor. So Mädel vielleicht noch in so einem Badeanzug, so er Jahre Style passt irgendwie gut. Oder auch Anfang er als Italo Pop ja schon mal so in war. Da kamen die ganzen DJs aus Italien und haben in die Dance Szene letztendlich aufgemischt. Also ich könnte mir so neonfarbene Mädels in so neonfarbenen Badeanzügen vorstellen, die dann auf der Bühne Beachvolleyball spielen oder sich Sonnenbrille. Das würde ich so ein Urlaubsfeeling würde ich da gerne sehen.
[00:12:08] Speaker D: Ich schreib gerade nochmal.
[00:12:13] Speaker C: Also eine Sache, die du gesagt hast, war schon richtig.
[00:12:15] Speaker A: Ah, okay, schön Badeanzüge oder die Liegestühle oder die Sonnenbrille oder die ER oder ein Bühnenbild oder die erst verarschen. Sag mal, wie sieht das eigentlich aus, was man sich ja immer nicht vorstellen kann, wenn man nicht dabei ist. Wie ist die Unterstützung seitens des SWRs?
[00:12:41] Speaker D: Ja, jetzt bisher läuft alles glänzend, würde ich sagen. Wir haben einen guten direkten Draht und es wird sich rührend um einen gekümmert.
[00:12:49] Speaker C: Aber es ist natürlich auch so, dass sie uns auch den Freiraum geben und uns da nicht irgendeine Vision aufdrücken, sondern wir können schon machen, worauf wir Bock haben.
[00:12:57] Speaker A: Und was heißt das jetzt genau? Also könntet ihr jetzt Hallo SWR, wir brauchen fünf Liegestühle, sechs Tänzer oder jemanden, der eine Bühnen und Lichtshow kreiert und dann kriegt ihr das oder wie muss man sich das vorstellen? Wie läuft sowas?
[00:13:10] Speaker C: Ja, eigentlich genau wie du gesagt hast, natürlich da auch in dem Rahmen einen Kreativverantwortlichen für die Bühne generell und der kümmert sich dann um die Acts und hat natürlich da auch sein Team und mit denen stehen wir im engen Austausch. Da gibt es dann natürlich auch immer irgendwo den Reality Check. Also am Anfang hatte ich mir gewünscht, in einem alten polnischen Fiat durch den Raum zu fliegen wie Drake mit seinem Ferrari.
[00:13:35] Speaker B: Das wär geil.
[00:13:36] Speaker C: Da wird man dann irgendwann auch so ein bisschen abgeholt und dann so ja, vielleicht nicht ganz so realistisch, was du dir da vorstellst.
[00:13:42] Speaker A: Also weil unser Eindruck ist immer, dass die deutschen Auftritte viel zu schlecht vorbereitet sind. Deswegen ist auch die Wie intensiv sind die Vorbereitungen wirklich in Bezug, ich sage jetzt schon mal direkt auf den ESC, weil das ist ja der Ausblick. Alle, die am 28. Auftreten wollen Ja nach Wien. Müsst ihr jetzt dann schon täglich proben oder wie muss man sich das vorstellen?
[00:14:03] Speaker D: Wir würden natürlich gerne schon sehr viel.
[00:14:05] Speaker C: Mehr machen, aber es ist natürlich auch immer eine Sache von Eigeninitiative am Ende des Tages. Wie viel willst du auch unabhängig davon machen von dem, was dir zur Verfügung gestellt wird? Haben wir dennoch immer die Möglichkeit, zum Beispiel morgen uns zu treffen und zu sagen, wir proben den Kram alleine? Also man muss ja nicht immer da irgendwie noch wen dabei haben.
[00:14:25] Speaker D: Aber was du gerade sagtest, Katja, die deutschen Beiträge. Ja, ich finde auch, man gewinnt den Eindruck, als hätte man sich ne, das ist ein Songwriting Wettbewerb und kein Bühnenshow Wettbewerb.
[00:14:35] Speaker B: Wir denken halt, dass der TV Auftritt auch ein wesentlicher Faktor ist für die Bewertung am Ende. Da haben wir das Gefühl, das ist in den letzten Jahren nicht so mitgedacht worden, um es diplomatisch auszudrücken.
[00:14:48] Speaker A: Was glaubt ihr denn, was sind eurer Meinung nach die ESC Erfolgskriterien? Denn ich gehe mal ganz stark davon aus, ihr wollt wirklich nach Wien zum ESC und vielleicht nicht nur einfach teilnehmen, sondern vielleicht auch gewinnen.
[00:15:01] Speaker C: Ich glaube, das sollte grundsätzlich irgendwo die Ambition sein, wenn man an einem Wettbewerb teilnimmt. Gerade beim ESC ist es so schwierig zu sagen, was genau irgendwie das Erfolgsrezept ist, weil es ja auch die Zeit gezeigt hat, wie unterschiedlich die Gewinnerinnen von Jahr zu Jahr sind. Und ich glaube, irgendwie hat das auch immer viel damit zu tun, worauf die Leute gerade irgendwie Bock haben. Ich finde es super schwer einzuschätzen.
[00:15:24] Speaker A: Also wir haben da ja schon so eine Formel entwickelt. Wir lieben es zu analysieren. Das ist wirklich unser Hobby zu allen möglichen Themen und wir haben eine Formel entwickelt. Kann man auch noch mal Nachhören in Folge 14 des so gewinnt Deutschland den ESC vorbei, hören wir doch mal rein.
Da verraten wir einiges. Aber wir haben es natürlich auch in den anderen Folgen immer mal wieder reingebracht, wenn es gerade, weil das ist ja.
[00:15:48] Speaker C: Das Ziel des Podcasts und haben wir eine Chance.
[00:15:52] Speaker A: Also ihr wart tatsächlich einer unserer Favoriten. Aber um ehrlich zu sein, ich finde dieses Jahr das Feld ist verdammt noch mal stark. Aber das ist auch schön, weil es uns freut, die show anzusehen am 28. Ich glaube, das wird schwierig, sich da durchzusetzen, weil da sind wirklich drei, vier extrem starke Kandidaten. Aber insgesamt ist das Feld sehr gut. Und wenn es nach uns ginge, wärt ihr einer der 1, 2, 3 Kandidaten, die dahin fahren. Tatsächlich.
[00:16:21] Speaker C: Cool.
[00:16:23] Speaker A: Das ist unsere ehrliche Meinung. Wir sehen das Potenzial, aber da sind dann noch so ein paar Stellschrauben zu drehen. Darf ich ehrlich sein zu euch?
[00:16:30] Speaker B: Ja, klar.
[00:16:31] Speaker A: Ich glaube nicht, dass der Song den ESC gewinnen wird. Das glaube ich nicht. Den ESC in Wien komplett, Das glaube ich nicht.
[00:16:39] Speaker C: Aber die Verbindung wird immer.
[00:16:44] Speaker A: Das glaube ich nicht. Aber ich sehe extremes Kult Hit Potenzial in Gesamteuropa.
[00:16:51] Speaker D: Das wünsche ich mir eh.
[00:16:52] Speaker B: Das könnte ein Sommerhit werden.
[00:16:54] Speaker A: Das ist, finde ich, eine realistische und eine gesunde Einschätzung. Man weiß halt auch momentan noch nicht, was da ja noch so kommt.
[00:17:03] Speaker D: Das ist genau der Punkt, wenn ich schon von Eurovision auf dem Instagram Kanal sehe, wer da alles von wo vielleicht sogar schon vorher bestimmt ist.
[00:17:11] Speaker C: Ich schau mir das ehrlich gesagt gar nicht an gerade bewusst, weil ich will erst mal mich irgendwie so auf Deutschland konzentrieren und irgendwie, ich glaube, es würde mir krass Druck machen, wenn ich mir jetzt schon anschauen würde, was in allen anderen Ländern abgeht.
[00:17:26] Speaker D: Tja, Ads, was soll ich machen?
[00:17:29] Speaker A: Können wir euch jetzt noch mal jodeln hören? Also singt ihr noch mal was für uns bitte für uns.
[00:17:34] Speaker C: Warte kurz, Martin hat hier sein Keyboard parat.
[00:17:37] Speaker D: Oh, das ist doch der Sound von Do they know?
So, mal gucken, welcher der richtige Sound hier ist. Das ist noch neu hier, das Ding kann man alles schön drin lassen. Das interessiert die Leute brennend, wie er hier die Sounds sucht.
Nein, das ist es auch.
[00:18:00] Speaker C: Ich weiß auch nicht, was er vorhat. Leute.
[00:18:03] Speaker D: Ich dachte, du rappst jetzt mal die erste Strophe oder so. Das ist doch schön nervig. Das nehmen wir.
[00:18:12] Speaker E: Eins, zwei, wir schießen locker aus der Hüfte. Der Popo ist al dente. Ciao amore, Gib uns hitze. Wollen mit 40 schon in rente und ein Haus für meine Nona. Unsterblich wie Madonna fahren im Rari. Auf die Party, auf die Party. Ja, mit Marty.
[00:18:29] Speaker A: Wie geht das jetzt weiter?
Das geht jetzt weiter. Der Hund kommt jetzt noch.
[00:18:33] Speaker B: Ja, du hast deinen Ansatz verfasst.
[00:18:35] Speaker A: Spoiler weiter. Ich will jetzt mehr hören in der Discotheka.
[00:18:42] Speaker E: Tristrib weiße Streifen auf den Beinen wie ein Zebra. Ragatski zaubert deutsche Land ein Lächeln ins Gesicht. Zlotti kommen nicht von nichts. Zloty kommt von Hilz. Ciao, ciao, ciao ragatski.
Ciao, ciao, ciao ragazki.
Ciao, ciao, ciao, ciao, ciao, ciao ragatski.
[00:19:03] Speaker A: Ciao, ciao, ciao, ciao ragatzki. Danke, dass ihr da wart.
[00:19:09] Speaker D: Schweißnasse Stirn. Danke, danke, danke, danke.
[00:19:12] Speaker A: Hier bei uns im Podcast Germany 12 Points, der ESC Podcast. Ja, und weißt du was, Alex? Ich entscheide jetzt einfach mal spontan. Wir machen noch eine Folge. Wir haben noch so viele Fragen an euch, die wir loswerden wollen. Deswegen Ragatzki Teil 2 dann in der nächsten Woche am nächsten Sonntag. Danke, dass ihr da wart.